Wo bin ich?

Lieber Gast, Liebe Gästin, KommentatorIn und LeserIn,
Sind Sie neu? Hier entlang bitte.

Ich bin ein freier Mensch. Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, statt die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. – Albert Schweizer

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert

Externes Volume nachträglich verschlüsseln mit Mac OS X

Für meine 1TB Festplatte habe ich nach einer Lösung gesucht diese zu verschlüsseln, ohne sie zu löschen. Ich hatte sie von einer anderen mit dem Festplatten-Dienstprogramm wiederhergestellt, da das schneller geht, als im Finder den Inhalt zu kopieren. Der Nachteil: die externe Platte hat danach ein geklontes Volume, unverschlüsselt, auch wenn das Original verschlüsselt war.

Also habe ich online eine Lösung gefunden: Das Festplatten-Dienstprogramm kann nachträglich verschlüsseln (klar, funktioniert ja mit FileVault 2 und der internen Platte im Hintergrund), hat dafür aber keine Benutzeroberfläche, nur eine Schnittstelle im Terminal: Hier erklärt bytelude wie’s geht.

Veröffentlicht unter Mac, OS | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Apple vs. Freiheit

Diejenigen Leser, die mich kennen, werden jetzt wohl überrascht sein: Apple geht mir auf die Nerven. Ständig und mit jedem Produkt erschafft Apple künstlich Knappheit auf dem Markt, um seine neuen Produkte besser verkaufen zu können. Es ist schon eine Weile her, dass ein neues iPhone wirklich so viel besser war, als das alte. Und das neue iPad ist im Vergleich zum iPad 2 teilweise schlechter.

Auf der Hardware-Seite gibt es wirklich kaum Grund vom iPad 2 auf das iPad 3(?) umzusteigen, deshalb erzeugt Apple hier nun künstlich Anreize. So bekommt das iPad 3 eine Funktion, die das iPhone 3G bereits kennt, die aber das iPad 2 nicht mehr hat: es hat den “persönlichen Hotspot”.
Für die Reisenden iPad 2-Nutzer, wie mich, bedeutet das, dass die Funktion wieder gestrichen wurde. Nochmal: die Funktion wurde aus dem fast neuen iPad 2 nach wenigen Monaten gelöscht, so hat das iPad 3 einen Vorteil. Ich habe den persönlichen Hotspot auf meinem iPad 2 genutzt (Mai 2011), er hat einwandfrei funktioniert.

Das iPad 3 ist nun leider gar nicht für Reisen geeignet, denn es frisst unglaublich Strom (etwa 2x so viel wie das iPad 2) und kann deshalb nicht im Auto vollständig geladen werden, wogegen das iPad 2 nach 100km voll ist. Das iPad 2 hat jetzt leider die für mich wichtigste Funktion verloren und ist ohne den persönlichen Hotspot Ballast geworden. Es kommt dann halt doch auf eBay, das iPad 3 kommt nicht her, wegen des Stromverbrauchs, und ich sehe mich nach Android Geräten um, die bluetooth-tethering können.

Update 16.5.2012: Die gestrichene Funktion des iPad, ersetze ich nun durch einen mobilen UMTS-Router mit W-LAN und USB-Ethernet. Das Bluetooth-Internet bleibt verloren, der Anreiz das iPad durch ein offeneres gerät zu ersetzen bleibt erhalten.

Veröffentlicht unter iOS, OS | 2 Kommentare

Christoph Hörstel: Wirtschaftskrieg (NuoViso.TV)

(http://youtu.be/hQdlrKzj7_w)

Veröffentlicht unter Matrix, Sehen | Hinterlasse einen Kommentar

Syrien Fakten und Zusammenhänge

Heute bekam ich eine E-mail von AVAAZ, in der der Syrische Präsident (als Diktator bezeichnet) negativ-Nachrichten bekommt, weil er versucht seinem Volk zu helfen. Diese Heuchelei und Desinformation verursachte bei mir körperliches Unwohlsein und ich musste etwas zur Situation beitragen. Deshalb bat ich eine Person, die sich in letzter Zeit sehr viel mit Syrien auseinander setzte um Hilfe und wir verfassten gemeinsam folgenden Text:

Noch im Jahr 2009 galt Syrien, laut Studien der Universität Heidelberg, als Vorzeigestaat friedlicher Koexistenz von Juden, Moslems und Christen [1]. In einem Interview vom 1.2.2012 in Bayern 2 mit Orientexperte Univ.-Prof. Dr. Günter Meyer von der Universität Mainz, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW), Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation (DAVO), Präsident der European Association for Middle Eastern Studies (EURAMES), Präsident der International Association for Middle Eastern Studies (IAMES), Vorsitzender des International Advisory Council of the World Congress for Middle Eastern Studies (WOCMES), Vorstandsmitglied des Parliament of Cultures, Vorsitzender von Geographie für Alle e.V. (GfA) usw. wie es zu den Auseinandersetzungen in Syrien kam:

Es sei nicht richtig, dass das Regime Demonstranten niederschießt, es handele sich im Gegenteil um eine bewaffnete terroristische Organisation (in den westlichen Medien Opposition genannt), die für einen sehr großen Teil der Gewalt verantwortlich sei. Bei diesem Konflikt gehe es in erster Linie darum, die Achse Iran, Syrien, Hisbollah auszuschalten. Syrien ausschalten bedeute, dass keine Waffen aus dem Iran an die Hisbollah geliefert werden können. Damit entfalle der Nachschub für Waffen, die gegen Israel angewendet werden können. Insbesondere auch Qatar und Saudi Arabien wollten damit zusätzlich den Iran schwächen.
Durch eine Luftbrücke des CIA seien bereits in den ersten Monaten der syrischen Unruhen etwa 600 Mudschaheddin aus Libyen nach Syrien eingeflogen worden, die 2011 bereits in Libyen die Revolution bewirkten. CIA Mitarbeiter, sowie Geheimdienstbeamte Großbritaniens und Frankreichs bildeten nach seinen Aussagen diese ehemaligen Libyschen Rebellen aus, die jetzt syrische Oppositionelle seien und würden diese in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze bewaffnen. Dr. Günter Meyer berichtet weiter, dass Assad in der Bevölkerung nach wie vor die Mehrheit des Syrischen Volkes hinter sich hat [2]. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Chancen und Gefahren, Matrix, Sehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

Alltags-Heuchelei

Es ist so unglaublich normal geworden, dass es uns gar nicht mehr auffällt. Wir beschweren uns lauthals über unsere intoleranten Mitmenschen, während wir ein Geschäft meiden, weil die Verkäuferin ein Kopftuch trägt. Wir sind alle Heuchler und merken es nicht – ich kenne nur extrem wenige Ausnahmen.

Ob es nun die Lästereien hinter dem Rücken einer übergewichtigen Person sind oder ob wir einen Unterschied zwischen homosexuellen Paaren und heterosexuellen Paaren machen. Wir selbst tragen zu den sozialen Spannungen bei, die wir so gerne kritisieren. Das wenigste davon tun wir bewusst, oft handeln wir aus dem Bauch heraus. Das ist jedoch keine Entschuldigung, das macht es nur noch schlimmer, denn nur das worüber wir uns bewusst sind, das können wir auch ändern.

Das nächste mal, wenn Sie jemanden über das Lästern lästern hören, sprechen Sie die Person darauf an. Das nächste mal, wenn Sie jemanden anders behandeln, weil Sie Vorurteile haben, werden Sie sich dessen bewusst. Achten Sie auf Ihr eigenes Verhalten; Verlangen Sie womöglich Etwas, das Sie selbst nicht zu bieten bereit wären?

Veröffentlicht unter Leben, Spontanes | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert

[reblog: Lion: mobile backup (lokale time machine) abschalten]

Unter Lion erstellt TimeMachine auf der internen Festplatte regelmäßig Backups, die dann beim anschließen an das Backup-Volume (TimeCapsule, externe Festplatte etc.) übertragen werden. Die Idee ist Klasse, nur leider funktioniert das nicht immer wie es soll und Notebooks mit SSD (MacBook Air z.B.) können dadurch langsamer werden.

Wer darauf verzichten kann, unterwegs auf die letzten Backups zuzugreifen, der findet hier eine Anleitung, wie diese mobilen Backups deaktiviert werden können. TimeMachine putzt dann automatisch noch hinter sich die interne Festplatte und schon ist alles wieder ein bisschen flotter.

Veröffentlicht unter Mac, OS | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert

Frieden, natürlich nicht

Natürlich wird dieses realistische und über ein knappes Jahrhundert geplante und ausgearbeitete Projekt niemals umgesetzt werden, dennoch bleibt es schön, sich das anzusehen. Wir Menschen sind zu primitiv und zu blöd um eine gerechte und durchdachte Kultur nach Anleitung zu bauen.

Ich glaube, dass wir vor dem Anwenden der im Film vorgestellten Prinzipien erst ein globales Ereignis brauchen, in dem mindestens zwei Drittel der Menschheit umkommt. Dann werden ein paar Leute die Prinzipien umsetzen wollen und wenn es ihnen gut geht, wieder fallen lassen. Den Film ansehen sollte sich dennoch jeder und danach frohes rennen in’s Verderben.

Stört es Sie, wie ich über die Menschheit denke? Tun Sie was. Kommunizieren Sie das Venus Projekt, helfen Sie mit bei der Organisation einer internationalen Gruppe von Aktivisten, sprechen Sie mit Freunden und Bekannten darüber, kaufen Sie die DVD des Filmes etc.
Warum schreibe ich das überhaupt, Sie werden es ja ohnehin nicht tun, Sie haben zu viel “wichtiges” zu tun. Fernsehen, sich über den Nachbarn ärgern und Faulenzen…

Veröffentlicht unter Chancen und Gefahren, Leben, Matrix, Sehen, Technologie | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

Quicktime 7 Pro und OS X Lion

Wer so wie ich die simple und zuverlässige Funktionalität und den angenehm knappen Funktionsumfang von Quicktime 7 Pro gerne mag, der hat sich mit OS X Snow Leopard oder Lion bestimmt erstmal vor den Kopf gestoßen gefühlt mit dem Update auf Quicktime X.

Die Version 10 (X) hat aus der Software eine Art Vorschau für Medien gemacht. So wie die Vorschau-Applikation genutzt wird um PDFs, Bilder, Dokumente etc. anzusehen und minimal zu editieren, so ist Quicktime X ein Programm zum ansehen/-hören von Medien mit minimalen Editier-Funktionen und einer schmalen Palette an Exportmöglichkeiten. Die Erweiterbarkeit und nahezu alle Export-Funktionen sind hops gegangen.

Aber da gibt es etwas, das ich hier einmal dokumentieren möchte (und wenn dieser Eintrag nur für mich ist, ist das auch in Ordnung). Beim Apple-Support lässt sich hier (http://support.apple.com/kb/DL923) eine Version von Quicktime 7 laden, die auf OS X 10.6.3+ und 10.7+ funktioniert (Stand 4/2012). Die bei Apple erworbene Seriennummer für das freischalten der Pro-Funktionen eröffnet die sehnlichst vermisste Funktionalität.

[Ich habe mal den download gesichert, falls er von Apple gelöscht wird, nur ob man dann noch aktivieren kann?]

Veröffentlicht unter Mac, OS | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert

Krass die Sache mit Grass

Umfrage in der Financial Times Deutschland (goo.gl/H3wZm) 10.4.2012

Da hat er ein Gedicht veröffentlicht, in das alles mögliche hinein interpretiert werden kann, aber nicht muss. Und jetzt ist er Nazi. Diese Nazi-Keule wird ja in den Massenmedien im Gossen-Journalismus immer wieder genutzt, bevorzugt gegen kritisch denkende Menschen mit funktionstüchtigem Hirn, um diese – warum auch immer – mundtot zu machen.

Natürlich gibt es sie, die Fälle echter Nazis, die dann auch als solche bezeichnet werden müssen. Wir dürfen aber den Nazi nicht in die Richtung der Gesellschaftstauglichkeit tragen, indem wir positive oder neutrale Persönlichkeiten als Nazis bezeichnen. Das Bild des Nazi läuft Gefahr verweichlicht zu werden und verliert seine wahre Bedeutung der Grausamkeit und des Abscheus. Es wird in den Augen der Generationen, die den Nationalsozialismus nicht erlebten, weniger schlimm ein Nazi zu sein. Das darf nicht passieren!

Wegen Kritik an unkontrollierten Atomwaffen in einem Land, das zugibt Krieg gegen ein anderes führen zu wollen, kann niemand als Nazi bezeichnet werden. Ganz im Gegenteil, es ist im Interesse des Israelischen Volkes gegen eine solche Tat zu protestieren, denn es würde Israel einen Schritt näher an einen Unterdrücker-Staat bringen. Schade ist nun, dass unsere Medien sich gegenseitig in Ketten legen, indem sie sämtliche Kritik an der Politik Israels als nationalsozialistisch oder antisemitisch diffamieren und so ein objektives Bild verhindern. Dadurch wird der Krieg im Nahen Osten gefördert und dem israelischen Volk geschadet.

Veröffentlicht unter Chancen und Gefahren, Matrix, Sehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

[video] Antisemitismus als Zensurmittel?

Günter Grass. Muss ich mehr sagen?

Besonders hat mich – neben dem drohenden Atomkrieg – die unbestreitbare Tatsache beeindruckt, dass es absolut unmöglich ist gegen Israel zu argumentieren. Alle die das tun, egal warum und für was, werden sofort als Nazis an den Pranger gestellt.

Veröffentlicht unter Chancen und Gefahren, Matrix, Sehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert